SEO Trademark Guidelines

Ich habe ja schon berichtet, dass Jason Gambert schon relativ weit damit ist, SEO in den USA als Marke zu registrieren. So wie es aussieht wird alles halb so schlimm. Jason Gambert ist anscheinend kein schlechter Mensch, der zuerst SEO als Marke registriert um dann eine Klagewelle über die SEO-Szene rauschen zu lassen.

Auf jasongambert.com nimmt er zu den Zweifeln in der Community Stellung und lädt ein, die Guidelines für gutes SEO zu erstellen.
Er will lediglich Richtlinien erstellen, um Firmen davon abzuhalten, „SEO“ unter falschem Vorwand als Service anzubieten:

We will restrict businesses from selling the process of SEO as an “SEO” service if they do not meet the process approved by the SEO trademark requirements. Those approved will use SEO as normal, but will now be able to use the term as SEO™, and will be able to claim that their SEO service is approved under SEO trademark guidelines.

So ganz versteh ich sein Anliegen allerdings nicht. Wenn eine Firma den Service „SEO“ anbietet, dann ist es dem Kunden überlassen, ob er diesen Service nutzt. Ob er dafür das kriegt was er sich erhofft, sollte dann zwischen Kunde und Dienstleister geklärt werden.
Wenn ich eine Webseite erstellen lasse, dann gibt es zwischen den Agenturen auch große Unterschiede, deshalb informier ich mich ja vorher und schau mir die Referenzen an.

Ausserdem: was soll denn in die Guidelines für „gutes SEO“ rein? Ich wär für folgende Punkte:

  • Einträge in Artikelverzeichnisse
  • Steigerung des PageRank
  • Einträge in Webkatalogen
  • Links aus Forensignaturen
  • Optimierung unter Alkoholeinfluss
  • Keine Optimierung vor 11 Uhr Morgens

Das sind Punkte die auf jeden Fall reinmüssen. Was für Punkte fallen euch noch ein?

3 Gedanken zu „SEO Trademark Guidelines

  1. Wenn man sich „SEO(tm)“ nennen will, muss man ja augenscheinlich dem Herrn Gambert beweisen, dass man es verdient hat. Und dafür wird er Geld verlangen. Eine Art SEO-Zertifizierung. Ist ja prinzipiell keine dumme Idee, aber darum sollte sich lieber ein Konsortium kümmern und keine Firma.

  2. Das ist dann wohl der Gipfel der SEO-Standard Debatte die zZ sehr heftig in den USA diskutiert wird und genau das, was ich befürchtet habe.

    Jemand versucht, sich in der Öffentlichkeit als „SEO Referenz“ zu psoitionieren und so die Kundenaquise für alle SEOs nach seinen Vorstellungen (und somit teurer, umständlicher und bürokratischer) zu gestalten.

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